Leuchtturm in stürmischen Zeiten

Durch die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Monate ist der ohnehin schon hohe Druck auf die IT weiterhin gestiegen.
Dort, wo die Unternehmen die Konkurswelle vermeiden konnten, ist die IT wieder mal in die unangenehme Rolle geraten, Erklärungen für ihre Leistungen abgeben zu müssen - und wieder ist das Thema IT Marketing bzw. Kommunikation in aller Munde. Eines ist klar: die IT muss sich neu erfinden.

Ich nehme wahr, dass viele Akteure im Markt ihre Erfahrungen, Ansätze und Ideen nach Außen tragen, um mit (meist guten!) Ideen das Thema IT Marketing zu forcieren.
Ich selbst bin in letzter Zeit von mehreren Bekannten - Kunden wie Partnern - gefragt worden, wie man nun mit dem Thema IT Kommunikation umgehen soll, wie kann man diese Herausforderung schnell auf den Punkt bringen, um nicht  Kostenstelle zu bleiben - oder zu werden.
Worauf es mir besonders ankommt - vor allem in stürmischen Zeiten:

Begeistern Sie Ihre Mitarbeiter für das WAS sie tun.

Und begeistern Sie die, für die sie es tun, dadurch WIE Sie es tun!

Und vor allem - reden Sie darüber !!!!



SEIEN SIE LEUCHTTURM


Autor: Antonino Spadaro  Antonino  The Gap between IT & Business  0 Kommentare 24.6.2009

IT Einkauf - Wie mache ich das zum Erfolgsprojekt? Artikelserie in der Computerwoche

Ich denke wir kennen alle diese Problemstellung auf die eine oder andere Weise.

Ein neues Software Produkt soll beschafft werden. Natürlich soll und muss es alle Anforderungen - gemeinhin auch "Probleme" genannt - im vollen Umfang erfüllen und dabei auch noch kostengünstig und zukunftsfähig sein. Der Anspruch ist ja auch vollkommen legitim.

Doch wie sieht es dann oft in der Praxis nach abgeschlossener Implementierung aus? Wurden die Erwartungen tatsächlich erfüllt? Sind die geplanten Kosten im Rahmen geblieben? Oder findet man sich (leider  allzu oft) in juristischen Auseinandersetzungen wieder, um zu klären wer nun wem was versprochen hat und dann doch nicht gehalten hat?

Warum ist das eigentlich so? Wer hat da den Schwarzen Peter? Nun, eine allgemein gültige Antwort gibt es hier sicherlich nicht , denn "es kommt darauf an".

Wir, Rechtsanwalt Jürgen Beckers, Partner der Darmstädter Kanzlei Rechtsanwälte BDH und meine Person, haben dies in einer 3-teiligen Artikelserie in der Computerwoche einmal genauer betrachtet. Unser Ziel ist es, einen Leitfaden zum IT-Einkauf zur Verfügung zu stellen, welcher den Lebenszyklus einer Anschaffung abbildet. Vom ersten "Nachdenken" bis zum Abschluss des Projektes und dessen erfolgreiche Implementierung.
Es ist unser Anliegen diesen, doch sehr komplexen und oft fehlerbehafteten Prozess aus der juristischen, betriebswirtschaftlichen und Projektbrille zu betrachten und somit Hilfestellung bei der IT Beschaffung zu geben.

Im ersten Teil beschreiben wir die Abstimmung der Ziele, die Erstellung des Lastenhefts und die Einbindung der Stakeholder.

Teil 1 - Softwareeinkauf ohne Reue

In Teil 2 geht es dann weiter über die, auf dem Lastenheft basierende Ausschreibung, die erforderlichen Vorgaben zum Angebot, der Auswahl, bis hin zur Vertragsgestaltung

Teil 2 - Wie Sie den passenden Anbieter finden

In Teil 3 beschäftigen wir uns mit der Durchführung des Projektes, angefangen bei der Planung über die Umsetzung, Testing bis hin zur Betriebsübergabe. Es werden die dafür erforderliche Organisation und das Projektmanagement angesprochen (inkl. des Änderungmanagements, dem Controlling, Detailfragen zur Abnahme und dem leidigen Thema Dokumentation).

Teil 3 - Gute Planung rechnet sich

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihren Einkäufen und der erfolgreichen "Erfüllung der Erwartungen"


Autor: Gerry Wallner  Gerry  Recommended Reading  Tools  0 Kommentare 28.5.2009

closing the gaps - die Brücke zwischen Business und IT

Seit ca. 3 Jahren orientieren wir uns fest an diesem Motto, der zu unserem zentralen Slogan geworden ist.

Theorie und Praxis, Anspruch und Wirklichkeit, aber vor allem Business und IT - mit unseren Ideen und Konzepten sowie mit der Projektarbeit haben wir den Anspruch, die dortigen Lücken zu schließen.

Im IT Service Management sind die Grundsätze, Prozesse und Good Practices zusammengefasst, die für eine "korrekte" Leistungserbringung sowie für deren kontinuierliche Verbesserung erforderlich sind.
Erst durch Business Service Management (indirekt in ITIL Version 3 angegangen) werden diese Aktivitäten auch gezielt an den Anforderungen des Business ausgerichtet. Das liegt uns sehr am Herzen, denn wozu dienen perfekte ITSM Prozesse, wenn sie nicht den Anforderungen, also dem Servicebedarf (!) des Business gerecht werden?
ITIL Version 3 beschreibt in einem der 5 Bücher die "Service Strategy" als Ausgangspunkt des Service Lifecycle.

Das IT Service Management Forum Deutschland e.V. (itSMF) hat nun im Januar 2009 ein "Positionspapier Servicestrategie" herausgegeben, das einige Definitionen und Klarstellungen zusammenfasst (Wo ist die Abgrenzung zu Unternehmensstrategie und zur IT Strategie?), sowie auf den Wertbeitrag einer solchen Strategie hinweist. Klar und kompakt - eine interessante Publikation.

Die Servicestrategie hat die Aufgabe, die Lücke zwischen Unternehmensstrategie und IT Strategie zu schließen - dabei ist es wichtig, dass auf einer Seite definiert wird, welche Leistungen zu welchem Preis angeboten werden (Service Portfolio, Service Katalog), auf der anderen auch formuliert wird, was für Erwartungen an die Dienstleistung seitens des Business bestehen. Wenn diese Strategie auch kommuniziert und vereinbart wird, tragen beide Seiten zum oft ersehnten Alignment bei, welches Aufgabe und Verantwortung sowohl von IT als auch von Business ist.
Uns freut es besonders, dass eine der Überschriften in diesem Papier unseren Ansatz bestätigt - sie lautet genau: "Best Practice: Closing the Gap".


Autor: Antonino Spadaro  Antonino  The Gap between IT & Business  3 Kommentare 4.5.2009

Die halbe Krise oder IT irgendwo zwischen Anspruch & Wirklichkeit - Gastbeitrag von Peter Bergmann

Als IT’ler mit Leib und Seele beschäftige ich mich immer mit Entwicklungen und Trendbeobachtungen, jenseits des täglichen Einerlei. Neben Zornesrot (häufiger) erstrahlt auch mal mein Gesicht ob der guten Ideen, die hier und da nicht diskutiert, nein sogar umgesetzt werden! Aber – nicht zu viel Euphorie; die richtig guten Stories kommen eher nicht aus unserer Branche. Warum eigentlich nicht, was ist passiert?
Kluge Marketingspezialisten predigen schon mal die These „Kosteneffizienz & Innovation“, ja gerade in der Krise wirken diese Mittelchen besonders gut. Sehr schön – drei Euro ins Schweind’l. Sie wissen schon, Phrasenabgabe, besser auch Abwrackprämie für Plattitüden.
Es geht noch besser: Im Februar diskutierte ich in einem Workshop eine Lösung für das Anforderungswesen. In der Zusammenfassung kam der Satz schlechthin: „Mit der Lösung sparen wir glatt eine Person ein – das wollten wir so eigentlich nicht!“. Na ja, meine typische Antwort, die freigesetzte Ressource mit gestalterischen, also höherwertigen Aufgaben zu beschäftigen wurde knallhart beantwortet: „Keiner aus dem Team könnte das!“
Natürlich wurde nichts aus der Einführung, die Konsequenzen waren zu unangenehm, verbesserte Businessorientierung findet dort (vorerst) nicht statt. Meine Essenz aus diesem und ähnlichen Erlebnissen kann nur lauten: der Leidensdruck (Sprich: Kostendruck) ist immer noch nicht groß genug - oder anders gefragt: ist diese Krise (aus Sicht der IT) nur halbherzig?
Jetzt und nicht irgendwann - so meine ich - müssen echte Innovationen in die IT rein: durchgängige Service- und Supportsysteme; Architekturen, die nicht nur brav auf Transaktionen warten und diese dann viel zu langsam abarbeiten, sondern Systeme, die von Demand – also auf Anfrage/bei Bedarf die erforderlichen Ressourcen allokieren und dann wieder freigeben. Nicht soviel IT-Bevorratung, mehr Prozessunterstützung, bessere Integration.
Und dabei bitte nicht vergessen, sich selbst mit Fragen der eigenen Fertigungstiefe (Es muss nicht immer der Cayenne-Faktor sein!) beschäftigen und sinnvollen Sourcing-Strategien widmen.
Und das, ohne auf Qualität zu verzichten – ja, das funktioniert!
Aus meiner Sicht gibt es keine Gründe, IT-Budgets zu kürzen und die Ressourcen in eher unkritische Projekte zu stecken – nein zu vergeuden! Mit Mut durch die Krise hat jeder IT-Verantwortliche gute Karten, den Gap zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu schließen. Noch haben IT-Leiter die Freiheit, es zu dürfen; jedoch die Luft wird dünner.

Peter Bergmann, SD-Management GmbH


Autor: Peter Bergmann  Gastbeiträge  The Gap between IT & Business  0 Kommentare 17.4.2009

Kosten sparen in der IT - und über das Erkennen von Chancen

Die wirtschaftliche Situation und deren Auswirkungen beherrschen die Schlagzeilen und Medien. Man kann es ja irgendwie nicht mehr hören, oder?
Aber, wie gehen wir eigentlich damit um? Vor allem im Bereich IT-Service, IT-Kosten und Optimierung?  Sollten und können wir nicht aktiv etwas tun, oder sitzt das Kaninchen unbeweglich vor der Schlange?

Ich habe  im Blog vor einiger Zeit meine ganz persönliche Sicht zu antizyklischem Verhalten und  Chancen-Erkennung und Nutzung geschrieben.  Vielleicht wollen Sie ja nochmal nachlesen: IT und die Finanzkrise

Lassen Sie uns doch mal Tacheles reden. Ich hoffe Sie sind dabei?  

In der ursprünglichen Definition aus dem Alt-Griechischen ist "Krise" als "Meinung“, „Beurteilung“, „Entscheidung"  zu verstehen. Im Chinesischen steht es auch für Chance zur Änderung!

Ich möchte Ihnen das Wort  "KRISE"  aber einmal aus einem anderen Blickwinkel darstellen.

K= Kreativ

R= Richtungsweisend

I=
(durch) Innovation
S= Strategisch

E= Erfolgreich



Ausgehend von  dieser "Übersetzung"  haben wir uns weiter Gedanken gemacht und  einen Artikel "6 Tipps zum Kosten Sparen in der IT" geschrieben.

Mein Kollege Peter Freisler hat hier unsere Überlegungen abgebildet und die Computerwoche fand diese so interessant , dass unsere Tipps und Herangehensweisen umgehend veröffentlicht wurden.

Den Artikel können Sie hier lesen : 6 Tipps zum Sparen von IT Kosten

Vielleicht entdecken Sie ja für sich und Iher Unternehmen die eine oder andere Idee zur Umsetzung , vor allem auch unter dem Aspekt "Was kann ich denn tun"!

Viel Erfolg bei Ihren Aktivitäten und ich freue mich auf Ihre Kommentare und Diskussionsbeiträge

Ihr
Gerry Wallner
 


Autor: Gerry Wallner  Gerry  Recommended Reading  1 Kommentare 26.3.2009

Bestnote geknackt - bei Business Service Management sind wir weiterhin ganz oben

Ziel erreicht und übertroffen - Unser Werkstudent Christian Dorner hat am letzten Montag seine Diplomarbeit mit dem Titel „Business Service Management - Die Mittlerrolle zwischen Business und IT“ bei der FH Gießen-Friedberg vorgestellt.
Dabei wurde die Diplomarbeit - eine der ersten zu diesem Thema in Deutschland, deren Fokus nicht ausschließlich auf Technik gesetzt wird - mit der Note 1,0 bewertet - Bravo Christian!

Im letzten halben Jahr bei uns analysierte Christian bestehende Methoden, Thesen und abgeschlossene Projekte aus unserem Team und ergänzte diese mit eigenen Recherchen und Beiträgen.

Über diesen Erfolg freue ich mich sehr, vor allem aus folgenden Gründen:

1 - Der Einsatz und das intensive Engagement von Christian, Theorien und Praxiserfahrungen zum Thema Business Service Management zusammenzuführen, wurde belohnt. Nun wünsche ich ihm alles Gute für seine Zukunft  - Interessenten können ihn ja auch in XING finden

2 - Wir sehen durch die Benotung der Professoren der Fachhochschule auch eine Anerkennung der Ansätze, die wir selbst in den letzten Jahren entwickelt haben - letztendlich auch für uns ein Erfolg!


Diplomand_gratuliere_Antonino.jpg


Autor: Antonino Spadaro  Antonino  Recommended Reading  3 Kommentare 3.3.2009

Warum CMS - CMDB Projekte scheitern !

Die Abkürzungen CMS und vor allem CMDB sind bereits seit ja einigen Jahren in aller Munde. Man könnte auch sagen, die sogenannte Königsdisziplin des Service Management wird immer mehr auch als solche erkannt und man versucht sich an einer Umsetzung durch die Implementierung einer CMDB Applikation .

Wieso eigentlich "man versucht sich" ? Nun,  wussten Sie, dass knapp 70% aller CMDB Projekte scheitern? Des weiteren werden CMDB Projekte oft 2-3 mal neu aufgesetzt, da das versprochene oder erwartete Ergebnis nicht eintritt.  Eine überraschende Zahl, denken Sie ? Ehrlich gesagt, ich bin nicht besonders überrascht.

Die Gründe eines Scheiterns sind jedoch relativ einfach nachzuvollziehen. Ich möchte Ihnen die Hauptursachen kurz darstellen.
 
  • Ein CMDB oder CMS Projekt wird in fast allen Fällen aus der Sicht der IT konzipiert, die relevanten Geschäftsprozesse bleiben aussen vor
  • Die Konzeption der CMBD erfolgt also "Bottom Up" (IT) anstatt "Top Down" (Business)
  • Für viele Geschäftsprozesse ist die IT heute ein wesentlicher Leistungsträger, insofern wäre es angeraten, diese auch als "führende Instanz" zu betrachten
  • Dennoch steht die Verwaltung von IT Assets im Vordergrund.
  • Um dies zu erreichen, sammelt man enorme Daten und bildet diese in einer Applikation ab . Doch wozu eigentlich?
  • Ein klarer , auf die Geschäftsprozesse ausgerichteter Service Katalog fehlt. Hier hören wir oft "das machen wir dann, wenn wir alle Daten haben!" ...???
  • Compliance Anforderungen wie KonTraG, EuroSOX finden sich in der Mehrzahl der CMDB Projekte nicht wieder. Ganz zu schweigen davon, dass die CMDB (CMS) bei einem Bottom Up Ansatz nicht in der Lage wäre, diese zu erfüllen.  
  • Essentielle Prozesse wie Change-, Risk- sowie Continuity Management werden in einer CMDB Konzeption seltenst berücksichtigt.
  • Die Implementierung einer Applikation & Abbildung der IT-Daten wird als "wir haben es getan" betrachtet.

Noch eine interessante Zahl des "Center for Research on Information Systems" der University of Texas. Wussten Sie, dass über 90% der Unternehmen, welche einen totalen Datenausfall, hatten als Folge daraus Konkurs gingen? Das sollte einem doch zu denken geben, oder?

Ich freue mich auf einen regen Austausch zu diesem spannenden Thema!


Autor: Gerry Wallner  Gerry  Tools  0 Kommentare 13.2.2009

Alles beim Alten im neuen Jahr - der Kunde ist wieder mal der Dumme . . .

Am letzten Samstag kam ich nach dem (angenehmen und mehr als überfälligen!) Pflichtbesuch bei der Familie aus Italien zurück nach München, um mich langsam wieder einzuleben und von den Feierlichkeiten zu erholen . . .

Der Briefkasten quoll wie üblich über - neben Werbung, jede Menge Versicherungsrechnungen und Weihnachtsgrüße von halb unbekannten oder vernachlässigten Freunden lag auch ein Brief meiner Hausbank.

Auch Weihnachtsgrüße, nachdem ich dort schon 16 Jahre lang Konten führe?  Nein, sondern ein netter Brief aus der Zentrale - Leitung Beratung & Vertrieb!

"Herzlichen Dank für das Gespräch vom 22. Dezember 2008. Hier haben Sie gemeinsam mit Frau xxxx in einem Strategiegespräch festgelegt, welche Themen Ihnen in den kommenden 12 Monaten wichtig sind. Auf Basis dieses Gesprächs hat Ihre Beraterin einen aktuellen Finanzstatus erstellt, den Sie im Anschluss an das Beratungsgespräch als Ausdruck erhalten haben. [. . . .] Wenn Sie mit uns zufrieden sind, dann empfehlen Sie uns doch weiter. So geben Sie uns die Möglichkeit, die gute Beratung auch Ihrem persönlichen Umfeld zukommen zu lassen."


Kundenorientiert, oder? So könnte man denken - allerdings saß ich am 22. Dezember den ganzen Tag im Büro und habe an einer wichtigen Präsentation gearbeitet!
Mit der Bank habe ich die letzten 3 Monate nicht einmal per Telefon Kontakt gehabt!
Frau xxxx ist laut telefonischer Auskunft & Nachfrage seit ca. 1,5 Jahren meine persönliche Beraterin - ich habe mit ihr allerdings nur 1 Mal telefoniert, als meine ec-Karte ersetzt werden musste! Und ich habe auch keinen aktuellen Finanzstatus erhalten - auch nicht per Post.

Was soll ich nun als Kunde denken? Tja, wahrscheinlich wird die Ursache "nur ein Fehler in der EDV" gewesen sein, oder sonst eine anscheinend entschuldbare Ausrede.

Aber die Fragen, die ich mir stelle, lauten: wie sehen die Prozesse bei dieser Bank aus? Welche Wertigkeit hat der Kunde? Bin ich Mittelpunkt der Aufmerksamkeit dieser Bank? Oder nur ein Mittel zum Zweck, damit Frau xxxx ihr persönliches Ziel erreicht:, anscheinend eine gewisse Anzahl an Beratungsgesprächen zu führen, die dann zum Jahresende hochgedreht werden. . .

Vor ein paar Monaten - die Finanzkrise war gerade ausgebrochen - habe ich vor dem Wiener Publikum (siehe auch meinen Blogeintrag) mit Hilfe eines eindrucksvollen Bildes eines schlafenden Mannes auf die Wichtigkeit  hingewiesen, von meiner Bank in meinen Bedürfnissen ernst genommen zu werden. Im konkreten Fall: ruhig zu schlafen! Diese Vorstellung ist leider sehr weit von der Realität entfernt, wie ich sie durch solche Briefe bestätigt sehe und damit erlebe und empfinde.

Und somit folge ich in den nächsten Tagen  aktiv & gerne der Aufforderung meiner Bank und kommuniziere meinem persönlichen Umfeld die "gute Beratung", welche ich durch diesen Dienstleister erfahren habe . oder sollte ich sagen "musste"? ...... .


Autor: Antonino Spadaro  Antonino  Beratung  2 Kommentare 12.1.2009

Ein schönes Weihnachtsfest und ein Erfolgreiches Neues Jahr

Liebe Besucher & Leser unseres Blog

wir möchten uns ganz herzlich für Ihr Interesse und Ihre Kommentare in unserem Blog bedanken.

Wir werden auch nächstes Jahr interessante & spannende Artikel zu den Themen Service & Service Management schreiben und freuen uns jetzt schon auf Ihre Meinungen.

Sicherlich wird uns das Thema Finanzkrise (das Wort des Jahres, oder sollte man sagen das UN-Wort des Jahres?) beschäftigen, aber vor allem werden wir unserem Motto "closing the gaps" treu bleiben. Darauf könnt Ihr Euch verlassen!

Wir wünschen Euch allen ein geruhsames Weihnachtsfest und ein glückliches & erfolgreiches Neues Jahr!

Gerry Wallner & Antonino Spadaro

Xmas GW&AS.JPG


If "ifs" and "buts" were candy and nuts, wouldn't it be a Merry Christmas?

Don Meredith



Autor: Gerry Wallner  Gerry  Recommended Reading  0 Kommentare 17.12.2008

IT-Camp - ein gelungener Event!

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Vor einigen Monaten hatten wir uns dazu entschieden, im Rahmen des zweimal jährlich stattfindenden IT Camp der beck et al. Gruppe das Thema Business Service Management in den Mittelpunkt zu stellen. In der letzten Septemberwoche luden wir also einige ausgewählte Studenten in unsere Räumlichkeiten ein, um gemeinsam mit ihnen an praktischen BSM Inhalten zu arbeiten.

Der Kern unseres Events war die Fallstudie meines fiktiven Lieblingsunternehmens "Schraube AG", dessen IT Organisation aufgrund eines Mergers vor großen Herausforderungen stand. Für ein paar Tage konnten die Studenten in die Consulting-Rolle schlüpfen. Sie unterstützten unsere fiktiven Kunden bei der Problem- und Ursachenanalyse und erarbeiteten eine Vorgehensweise sowie Lösungsansätze. Somit lernten "unsere" Studenten die verschiedenen Betrachtungswinkel eines Unternehmens kennen.

Gerry und ich betraten mit dem IT Camp in gewisser Art und Weise Neuland. Trotz unserer Erfahrungen als Trainer und Lehrbeauftragte und der Tatsache, dass wir beide seit Jahren als Consultants bzw. Coaches tätig sind, hatten wir bisher selten die Möglichkeit, unsere Arbeit auf einer solch spannenden Art und Weise darzustellen und ausserhalb des universitären Lernens zu diskutieren. Die Studenten lernten von uns und wir lernten von den Studenten. Das IT Camp war hierfür die perfekte Plattform!

Der fachliche und persönliche Austausch mit den Studenten war für beide Seiten eine Bereicherung. Was uns persönlich freut, ist natürlich das positive Feedback der Teilnehmer. Es tut gut, solche Zeilen lesen zu dürfen:-) Vielen Dank !


Der Case war sehr gut, bot eine Vielzahl von Lösungsansätzen und steht meiner Meinung nach den Cases, etablierter Business Schools in nichts nach...



Autor: Antonino Spadaro  Antonino  Recommended Reading  2 Kommentare 9.12.2008